Freitag, 12. Februar 2016

Rezept: schnelle Tortilla Wrap- Pizza

Hey ihr Lieben, ich habe euch doch letztens erzählt wie das so ist mit dem Kochen. Hier solls vor allem immer schnell gehen und am besten nicht ganz so ungesund sein. Wenns dann mal wieder so einen Moment am Vorabend gibt, an dem der Mann des Hauses mal wieder eine Pizza isst und ich mega hunger darauf habe greife ich gern zu meiner super schnellen Lieblings-Alternative. Ich mache mir gerne aus Tortilla Wraps (wahlweise auch Knäckebrot) eine Pizza. Das ist für einige vielleicht nichts neues aber vielleicht bekommen andere ja auch lust es nachzumachen. Die 'Wrap-Pizza' ist wirklich lecker und einfach gemacht. Ich erzähl euch mal wie ich meine gemacht habe , natürlich gibt es unzählige andere Möglichkeiten sie zu belegen.



Ihr braucht:

- 1 Tortilla Wrap ( Tipp: ich habe sie meistens im Tiefkühlfach und kann sie super einfach einzeln entnehmen)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Wasser
- Gewürze (Oregano, Basilikum, Knoblauch, Majoran...je nach Geschmack)
-  Hähnchenbrustfilet Aufschnitt
- Brokkoli (Geht auch aus dem TK-Fach - dafür entnehme ich immer die gewünschte Menge und überbrühe sie einfach in einem Glas mit kochendem Wasser und entnehme sie, wenn ich mit dem Schnippeln fertig bin.)
- Mais
- Tomaten
- Paprika
- Erbsen
- Käse


Zuerst mischt ihr 2 EL Tomatenmark mit den 2 EL Wasser rührt es einfach mit dem Löffel durch und gebt die gewünschten Gewürze dazu. 



Nun macht ihr alles auf den Wrap drauf und fangt an ihn nach Herzenslust zu Belegen.


Achtet aber dadrauf, dass es nicht zu viel wird, sonst fällt später alles von der Gabel bzw. hält es nicht mehr so gut wenn man ihn zusammenrollen möchte.


Jetzt muss nur noch der Käse drauf.


Und so circa bei 180° 5-8 Minuten im Ofen backen. Guckt einfach öfters nach. Der Rand wird nämlich schnell zu hart wenn man die Wrap- Pizza zu spät rausholt.


Jetzt könnt ihr sie entweder so essen wie eine Pizza oder zusammenrollen wie ein Wrap, Ich mag beides. Auch die Variation mit einem Knäckebrot, anstelle des Wraps, schmeckt auch total lecker.


Guten Appetit! 





Freitag, 5. Februar 2016

Irgendwo zwischen alten Gewohnheiten, Erkältung und Motivation

Nun ist es schon 1 Monat her , dass wir unser gemeinsames Projekt gestartet haben. Ich bin so Motiviert wie noch nie in eine Abnahmephase gegangen wie diesmal. Ein gemeinsames Ziel Stärkt einen Selbst ungemein und Geheimnisse hab ich vor den Mädels auch nicht. Allerdings bauten sich auch in dieser kurzen Zeit Hürden auf, die mich in früheren Diäten sicher zum aufgeben gedrängt hätten. Wenn ich so auf den Monat zurückblicke freue ich mich so einen tollen Erfolg zu haben.
Ich habe viele Schweinehunde hier zu Hause bewältigen müssen und auch Erkältungsbedingt (wo ich ganze 2 Wochen zurückstecken musste) lief es nicht so ganz nach 'Plan'. Ich erzähle euch Heute mal von meinen persönlichen Höhen und Tiefen dieses Monats. 




schlechte Gewohnheiten

Gerade zum Beginn meiner Ernährungsumstellung habe ich gemerkt wie sich mein Körper an dieses unregelmäßige Essen und auch an die Naschereien zwischendurch gewöhnt hat. Er hat mir in meinem Kopf immer wieder vorgegaukelt, dass jetzt Zeit für nen Schmackofatz ist. Vor allem auch an den Abenden, als mein Sohn nach Ewigkeiten erst ins Bett ging, war das meist immer irgendwie ein Moment der Belohnung für mich selbst. Abends hatte ich glaube immer die meisten Kalorien des Tages gegessen, was nicht nur an mir lag sondern auch an Punkt 2 meiner "Schweinehund-Liste"!

der gemeine Partner

Es ist nicht schwer für mich meine Ernährung komplett umzustellen, wenn's da nicht den Herzmann gäbe. Es ist nicht so, dass er mich nicht unterstützt. Im Gegenteil er ist immer sehr Motivierend und steht seit Jahren schon voll hinter mir. Nur er hat ein Gewicht, was für seine Größe Stark unterm BMI liegt und an ihm bleibt kein Bon Bon 'kleben' nein ja nicht mal 2 Pizzen am Abend machen ihn auch nur ein Gramm schwerer. Da bekomme ich meist schon beim zuschauen einen Kilo mehr auf die Hüften. Beim zuschauen blieb es ja dann auch nicht, da wurde da mal was geklaut und da. Und Hups! Nun war der Kilo bei mir drauf. das ist so ein schleichender Prozess aus den man sich erstmal befreien muss. Alte Gewohnheiten habe ich mir zum Anfang ganz stark durch den Kopf gehen lassen und habe dagegen angekämpft.

der Abwasch

Ihr habt richtig gelesen, der Abwasch gehört zu meinem allergrößten Schweinehund. Ich mag das überhaupt nicht und wir gehören leider nicht zu den glücklichen Besitzern einer Spülmaschine. Ich koche für mein Leben gerne nur bin ich kein besonders ordentlicher und ziemlich chaotischer Mensch. Ich schaffe es in Minuten die Küche zu verwüsten. -Aber das Essen ist dann lecker. ;) Worauf ich hinaus will ist, dass ich wirklich nie Lust habe zu kochen, wenn ich vorher noch das Schlachtfeld vom Vortag habe. Da gibt es dann meistens eher so ganz schnelle Sachen, die aber auch nicht zwingend Gesund sind. Also habe ich mir Frischhaltebeutel gekauft und ganz viel was übrig blieb Eingefroren. Und ich muss sagen, dass auch dieser Schritt richtig war vor allem mit Kind ist es auch nicht immer einfach die besten Menüs zu kochen. Weils einfach immer irgendwie schnell gehen muss.


die Bewegung

Es ist kein Problem für mich mehr in Bewegung zu sein , da ich eigentlich gern Sport mache und an der Frischen Luft bin und wenn ich einmal drin bin, dann macht es mir sehr viel Spaß. Ich bewegte mich viel und brachte den kleinen immer zu Fuß in den Kindergarten. 2 km hin und zurück meistens sogar die 3 km Strecke.Ich machte Jeden Abend Shred, was ich gar nicht so schlimm fand. Das was zu bezwingen galt war dieses 'jetzt hab ich Zeit für mich -Gefühl' früher hätte ich mich nämlich aufs Sofa geschwungen und vielleicht eine Serie weiter geschaut. Es lief so super bis ich plötzlich Probleme mit meinem Fuß bekam, sodass ich es mit dem Sport etwas ruhiger angehen lassen musste. Da fehlte mir irgendwie die Bewegung und auch die Lust irgendwie auf alles, wo der Schweinehund dann mal wieder vollen Einsatz gezeigt hat. Und dann wurden wir alle 3 nacheinander krank.

die Erkältung

Wir wurden wie gesagt  alle krank und haben uns nicht wohl gefühlt. Fieber, Schnupfen, Fertigessen hieß es am Anfang. Fast hätte ich alles aus den Augen verloren und wäre ehrlicherweise sogar wieder in mein altes Muster gerutscht. Bis mein Schnupfen so schlimm war, dass ich eine Woche lang nichts schmecken konnte. Dazu muss ich wirklich sagen, dass mich dieses Erlebnis sehr gestärkt hat. Ich habe diesen, ich nenn es jetzt mal, Schokoladenhunger am Abend auf dem Sofa gespürt. Habe natürlich von der vorhandenen Packung ein Stück genascht und war, weil ich nichts geschmeckt hab, immer noch unzufrieden. Seit dem habe ich bewusst Abend einfach eine Möhre oder andere Rohkost gegessen und ich könnte glücklicher nicht sein. Denn diese Woche habe ich -1,8 kg auf der Waage verbuchen können und weiß, dass es der richtige Weg ist.



Egal welcher Schweinehund euer ist, werft ihn vom Sofa und streichelt ihn nicht zu lange. Es spricht nichts gegen ein Stück Schokolade oder ein Stück Kuchen. Solange man sich selbst Treu bleibt ist der Weg den man einschlägt genau der Richtige. Vom 01.01 bis heute kann ich ganze -5,1 Kg verbuchen und ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Verratet uns doch mal, hier auf dem Blog oder bei Instagram, was eure persönlichen  'Abnehm- Schweinehunde' sind.

Ich freue mich auf einen weiteren Monat mit euch!



Sonntag, 24. Januar 2016

Motivation - Was das bedeutet und was das mit mir macht!

Motivation bedeutet laut Wikipedia:
Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zur Handlungsbereitschaft führen, nennt man Motivation.
 Aber was bedeutet Motivation für mich beim Abnehmen?
Ganz klar, ohne Motivation hätte ich wohl nicht angefangen an meinem Gewicht zu Arbeiten. Mein Ziel ist es abzunehmen und danach strebe ich. Motive habe ich zur Genüge - davon habe ich euch in meiner Vorstellung schon erzählt. Motivation ist also wichtig bei der Abnahme. Es ist wichtig ein Ziel vor Augen zu haben und es ist hilfreich wenn man seine Motive klar benennen kann.
Motivation kann einen aber ebenso an der Abnahme hindern. Also MICH zumindest.

Ich habe weiterhin abgenommen, zwar weniger als zu Beginn aber es ist völlig okay so. Leider bin ich jedoch oft über motiviert. Deswegen habe ich etwas gebraucht um auch mit einer kleinen Abnahme zufrieden zu sein. Zuerst war ich nämlich ganz schön deprimiert darüber, dass ich die letzte Woche "nur" 500 Gramm abgenommen hatte. Es ist wichtig für mich, dass mir klar ist das selbst wenn ich wöchentlich "nur" 500 Gramm oder weniger abnehme, ich ja doch ABNEHME und auf Dauer gesehen so meine störenden Kilos los werde. Nebenbei ist es natürlich viel gesünder langsam abzunehmen!

Über motiviert bin ich ebenso häufig im Bezug aufs Essen. Dann bin ich besonders streng mit mir und dem was ich essen darf. Auch das hat so seine Tücken. So kommt er nämlich, der böse Heißhunger. Ich habe den Heißhunger zwar eigentlich immer gut im Griff - aber meine Launen dann nicht mehr.

Zuletzt war ich wohl auch über motiviert, was den Sport angeht. Ich habe zu lange und zu intensiv trainert und kann jetzt leider erstmal nicht ins Fitness Studio gehen, da ich sehr unangenehme Scherzen im Knie habe und sich die Heilung gerade ziemlich in die länge zieht.

Motivation führt bei mir also ganz schnell zu potentiellen Durchhängern. Ich habe es bisher alles gut gemeistert und jeden Durchhänger ohne Sünden überstanden. Aber es ist jedes Mal aufs neue "gefährlich".

Was zusammen mit der Motivation unglaublich wichtig ist, ist die Disziplin. Disziplin ist das A und O beim Abnehmen. Oder eben bei allen Zielen die man erreichen möchte. Mit Disziplin hatte ich schon mein Leben lang Probleme und ich war selten so diszipliniert wie ich es jetzt schon 25 Tage lang bin. 25 Tage sind aber noch nichts zu dem was mir noch bevorsteht auf meinem Weg zum Wunschgewicht. Das heißt nun also weiter durchhalten.



Insgesamt habe ich jetzt schon 5 kg abgenommen. Darauf bin ich stolz!
An Tag 20 haben Tobi und ich beschlossen einen Cheatday einzulegen. Wir hatten 20 Tage lang nichts süßes gegessen und haben uns ganz ohne Heißhunger gedacht das wir uns das jetzt verdient haben. Das war auch okay so! Am 29. ist Karlas Geburtstag und dieser Tag wird unser nächster Cheatday. Wir werden ca alle 1 1/2 Wochen einen Cheatday machen. 1 mal wöchentlich ist mir momentan einfach zu häufig.

Der erste Monat ist bald vorüber und ich habe schon einen Teil meines Weges geschafft. Und der Vorstellung wie ich an meinem Geburtstag (am 4.6.) aussehen werde macht mich stark.

Wie sieht das bei euch mit der Motivation und der Disziplin aus? Zieht ihr euer Ding durch wenn ihr euch etwas vor nehmt oder fällt euch das auch so schwer wir mir? Gibt es Themen bei denen ihr Disziplinierter seid als bei anderen? Bei mir ist die Disziplin immer eine Dauerniete gewesen.


Freitag, 22. Januar 2016

Wie ich mit den äußeren Einflüssen umgehe - Selbstliebe

Ihr Lieben,
ich könnte heute darüber klagen, dass ich am 22.1. erst bei Tag 7 von Shred angekommen bin weil ein gezerrter Muskel -Baby falsch aus dem Auto geholt- und die Grippewelle mich ausgeknockt haben. Oder ich könnte über ein großes Geburtstagsfest schimpfen auf dem es nur ungesundes Essen gab. Zwei Beispiele, die einen leicht vom geplanten Vorhaben abbringen könnten.
Stattdessen möchte ich euch erzählen, wie ich mit diesen äußeren Einflüssen umgehe. Diese Umstände bereiten mir keine schlechte Laune und keine grummeligen Gedanken. Nicht mehr! Denn ich bin auf meinem Weg und mein Leben passiert genau HIER und JETZT. Also nehme ich die Dinge wie sie kommen, mache das Beste daraus und bleibe positiv und fokussiert. Ihr erinnert euch?
Statt das wunderschöne Geburtstagsfest nicht zu genießen, weil ich mich darüber ärgere, dass es meinen Plan, gesund zu essen, durchkreuzt, freue ich mich an der guten Gesellschaft der anderen Leute und denke nicht darüber nach, dass ich jetzt etwas ungesundes Esse. Ich genieße es sogar ohne Reue. Was würde es mit mir machen das nicht zu tun? Ich kann an manchen Umständen einfach nichts ändern. In diesem Fall hätte ich hungern oder den Geburtstag verlassen können.  Aber ich habe mein Ziel nicht aus den Augen verloren, nur weil ich an einem Tag das Beste aus den jeweiligen gegebenen Umständen mache. Das gleiche lässt sich übertragen auf einen leeren Kühlschrank an einem Sonntag, auf eine Einladung zum Kaffee, und so weiter. Versteht ihr?
Ich lebe mein Leben genau jetzt und nicht mit den Gedanken "Wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann gehe ich mit meiner Freundin einen Kaffee trinken." Dieser Gedanke dient vielleicht einigen als Motivation. Mir bringt er aber schlechte Energie und zieht mich runter.
Ich vermisse es wirklich, Sport zu machen. Aber statt mich jeden Tag darüber zu ärgern, dass mein Muskel immernoch keiner großen Belastung standhält, nutze ich diese Zeit für mich. Ich höre auf mein Inneres, tue Dinge die ich hinten angestellt habe - wie Fotos einkleben, in einem Buch lesen, etwas gesundes kochen - und genieße es. Was bringt es mir, mich darüber zu ärgern, dass ich heute wieder keinen Sport gemacht habe? Nichts außer schlechte Stimmung, denn ich kann eh nichts daran ändern. Also sauge ich die positiven Dinge, die ich getan habe in mir auf und freue mich schon jetzt darauf in ein paar Tagen wieder Sport zu machen.
Ein wichtiger Punkt bei meiner Einstellung ist die Selbstliebe. Ich bin äußerst großzügig mit mir selbst und weiß, ich könnte strenger sein; aber das ginge auf Kosten meiner Lebensfreude und das ist es mir nicht Wert. Ich habe ein Ziel und das fokussiere ich. Es ist immer in meinem Bewusstsein - freudig und nicht bedrohlich. Ich habe so bereits einen guten Teil des Weges geschafft und glaube daran, dass ich auch noch den Rest schaffe. Aber ich mache davon nicht mein Lebensglück abhängig. Ich mag mich auch so, wie ich jetzt bin. Denn mein Äußeres ist ein Teil von mir, zugegebener Maßen ein Teil der mir wichtig ist, aber er macht MICH nicht aus. Es ist der Teil, den andere zuerst an mir sehen. Aber das was mich eigentlich ausmacht, ist meine Persönlichkeit und deshalb lasse ich nicht zu, dass äußere Einflüsse bezüglich meines Aussehens auf mein Inneres negativen Einfluss haben können.
   
Ich freue mich darüber, dass ich im Januar meinem Wunschgewicht trotzdem ein Kilogramm näher gekommen bin. Hier seht ihr mich mit Höchstgewicht in der Schwangerschaft.
Und irgendwann werde ich euch "nachher" Fotos zeigen können.
In meinem nächsten Post teile ich ein Quinoa Rezept mit euch. Ein richtiges Powerfood dieses Quinoa!

Samstag, 16. Januar 2016

Von Hürden und Kicks. {Wunderglueck}



Fast 2 Wochen versuche ich jetzt (wieder einmal) abzunehmen. Eine Berg- und Talfahrt. Hochmotiviert durch die tollen Instamädels startete ich, aufgrund einiger Hürden machte ich zwischenzeitlich schlapp und starte jetzt nochmal  neu.

Als erstes sei gesagt, ja, ich habe abgenommen. Am Wiegetag ließ mich zwar die Waage im Stich – ein Errorzeichen wirkt ganz schön demotivierend, aber dafür rutschte die Hose mächtig. Yeah. Hätte so weitergehen können, wenn nicht das Leben dazwischen funkt und es mir nicht leicht macht, ausgewogen zu essen und genügend Schritte zu gehen.

Die Hürden:
 
Zeit. 
Ich könnte morgens schon die Hälfte meiner 10000 Schritte absolvieren, würde ich die Großmaus zu Fuß in den Kindergarten bringen. Leider läuft sie überhaupt nicht gerne und würde streiken. Und/oder mich zur Weißglut bringen. Im besten Falle läuft sie gut gelaunt, dafür aber langsam. Somit wird die Strecke in die Kita eine Stunde dauern, anstatt 25 Minuten. Ich muss ja noch zurück. Also müsste ich früher aufstehen, beide Kinder anziehen und raus. Das ist echt gar nicht mein Ding, so früh am Morgen. Nicht ohne Grund habe ich dem Nachmittagsjob meine Zusage gegeben. Noch dazu möchte ich die wenige Zeit bis zum Arbeitsbeginn mit der Kleinsten intensiv verbringen. Ja, ich weiß auch, dass ich das alles locker ändern könnte und einfach nur ein paar Dinge umplanen müsste. Zum Beispiel abends duschen und nicht kurz vor der Arbeit, damit mehr Zeit mit der Kleinsten bleibt.

Essenssituation. 
So schön es ist, dass wir hier in einem Mehrgenerationenhaus leben, in einem uralten Bauernhaus… hier ist echt viel zu tun. Aktuell ist die Küche nicht zu gebrauchen, weswegen wir also bei den Schwiegereltern essen. Auch wenn Frau Schwiegermama sagt, sie koche fettreduziert und überhaupt, sie müsse ja eh gesund kochen, da der Schwiegerpapa Diabetes hat – täglich Fleisch, gebraten in einem Pfund Butter, höchstens zwei Mal in der Woche Gemüse (meist aus Dose oder Glas) ist schon aussagekräftig genug. Es ist kein Essen für Dicke. Zumindest keines für Möchte-gern-Schlanke. Außer man isst klitzekleine Portionen. Ich esse nur leider viel zu gerne. Es ist einfach eine Situation, die mich fertig macht. Ich will einfach eine eigene Küche. Ein eigenes Leben… mit meinen Mädels und dem Zwergenpapa. So gesehen ist es gut, dass ich vor dem Mittagessen schon zur Arbeit gehe: ich spare einen Haufen Kalorien!

Alleinsein. 
Ich hätte so gerne jemanden, der mit mir gesund essen möchte, der gerne läuft, mich mitzieht oder sich mitziehen lässt. Durch oben genannten und anderen Gründen ist dies aber nicht gegeben. Und das ärgert mich total. Wie viel lieber würde ich längere Strecken laufen, wenn es jemand gerne mit mir täte. Der Zwergenpapa ist leider auch ein fauler Hund. Aber einer mit Traumfigur. Und die Großmaus, na ja, ich hab es ja erwähnt, die läuft nicht so gerne.

Faulheit.
Schlecht geschlafen in der Nacht und schon ist der Schweinehund nicht mehr zu besiegen. 

Schoki. 
Man, ich steh drauf und brauche es als Nervennahrung an manchen Tagen.


Die Kicks:

Schnee. 
 Im Schnee kann ich stundenlang laufen. Egal wie kalt es dann ist, ich liebe es draußen zu sein und mich zu bewegen. So war es mehrmals der Fall, dass ich richtig viel Bewegung hatte und mich danach auch richtig gut fühlte. 


Kokosöl. 
Ich las ja schon häufiger, dass dies die Wunderwaffe wäre. Setzt sich nicht auf die Hüfte, ist sogar hammermäßig gesund und macht nicht nur schlank, sondern auch schön. Heeey! Also habe ich das Kokosöl beim Frühstück fest in meinem Plan: anstatt Butter kommt es auf das Brot, darüber dann dünn Marmelade. Und das schmeckt super. Ich werde mich wohl auch bemühen, ein geschmacksneutrales Kokosöl zu finden, um es z.B. abends zu essen oder vielleicht brate ich mir darin auch abends einfach Gemüse an. Mehr brauche ich gar nicht um glücklich zu sein. Gemüse liebe ich einfach.

10000 Schritte 
 Sich bewusst zu machen, wie viel oder wie wenig man am Tag läuft, ist eigentlich eine super Sache. Ich habe festgestellt, dass ich knapp mehr als 5000 Schritte nur auf der Arbeit laufe. Nun muss ich nur noch einen Spaziergang am Tag einplanen, um die 10000 voll zu machen. Ich denke, sobald es nicht mehr schon um 4 dunkel ist, schnappe ich mir nach Feierabend (gegen 17 Uhr bin ich daheim) meine Mädels und dann geht es mit Zeit und Geduld zu Fuß auf den Spielplatz oder zum Einkaufen. 

Schneller Vitaminkick.
Ich bin ja total schnibbelfaul. Ich würde deutlich mehr Obst essen, wenn es mir jemand schneidet und anrichtet. Also habe ich mir vor der Arbeit immer mal im Supermarkt einen Obstteller zum Mitnehmen gekauft. Granatapfelkerne, Ananas, Mango... all die guten Sachen, die ich sonst nicht gerne zerkleinere.

Kurz gesagt, ich habe Pläne und muss mich nur aufraffen, meinen Trott zu durchbrechen und die Zähne zusammenbeißen. Dieser Kokosöl-Sache werde ich weiter auf den Grund gehen und euch meine Erfahrungen dazu ausführlicher schildern. Bin nämlich auch sehr gespannt, ob sich meine Haut verändert. Oder habt ihr da Erfahrungen? Könnt ihr mir dazu Tipps geben?  Ich werde mir jetzt auch fest vornehmen, abends eine Portion Gemüse zu braten und auf Brot oder andere Kohlenhydrate zu verzichten. Dazu muss ich zwar die Schwiegermutter von ihrem Küchenthron stoßen, aber irgendwann habe ich ja auch wieder eine eigene Küche und kann endlich wieder normal leben. Dieser Schweinehund wird fertig gemacht. Ich kämpfe weiter….

Vollschlanke Grüße

Mittwoch, 13. Januar 2016

Shred-derst du schon?

Sport macht glücklich! Was so megaabgedroschen klingt stimmt tatsächlich irgendwie. Ich mache ja nun seit zwei Wochen relativ regelmäßig Sport und kann sagen, dass ich an mir schon einige Verändeungen merke.

Zunächst einmal wären da die 2,3 Kilo, die in der ersten Woche gepurzelt sind (Yay). Und: Ich merke auch, dass die Motivation sich zu bewegen immer größer wird. Das beste ist jedoch, dass ich es jederzeit bei mir zu Hause im Wohnzimmmer machen kann und mir dann die Zeit dafür nehme, wenn es eben in meinen Alltag mit Job und zwei kleinen Kindern passt - Youtube sei Dank :)

Hier einmal der Link zu dem Programm, das ich momentan absolviere:

30 Day Shred Program (Level 1)

Zusätzlich  mache ich einmal wöchenlich einen Aqua-Fatburning-Kurs und gehe mit den Kindern zum Turnen. Ich gaube ja, dass es nicht wichtig ist, gleich ein Megapensum zu schaffen - sondern das es eher darum geht, den Hintern hoch zu bekommen und überhaupt was zu tun, oder ?!

Für diejenigen von Euch, die auch mal das 30-Day-Shred-Program anfangen wollen habe ich hier noch einen Link zu einen 30-Tage-Plan zu abkreuzen:

Shred-Kalender

Nach den 30 Tagen (oder auch 60 wenn man wie ich immer einen Tag pausiert) kann man sich eine Belohnung gönnen - das hebt auch nochmals die Motivation!


Samstag, 9. Januar 2016

Zuckerentzug - Die Erste Woche - von Katha

Habt ihr bei dem Wort Zuckerentzug gestutzt? Habt ihr schon mal etwas von der Zuckersucht gehört?
Ich habe jetzt schon häufig etwas darüber gelesen, und JA es gibt sie wirklich die Zuckersucht. Und ich bin ziemlich sicher, dass ich darunter leide. Ihr könnt euch gerne mal diesen Beitrag zur Zuckersucht und dem Zuckerentzug durchlesen - ich finde ihn wirklich gut und aufschlussreich.

Mein Laster sind definitiv süße Sachen. Ganz besonders Eis und Kuchen. Aber auch Gummibärchen, Lakritz usw. Ich mag eigentlich fast alles was süß ist. Am allerschlimmsten ist es mit Ben & Jerrys Eis. Manchmal wünsche ich mir ich hätte dieses Eis niemals gegessen. Phasenweise habe ich täglich einen großen Becher davon gegessen. Na? Fragt ihr euch immer noch wie man so dick werden kann?

Seit dem 1.1. verzichte ich auf jegliche Süßigkeiten. Wenn das Verlangen mal ganz groß ist, esse ich einen Naturjoghurt mit Honig. Die ersten 2-3 Tage waren besonders schlimm, was den Zuckerentzug betrifft. Dieser äußert sich bei mir indem ich mich stark depressiv fühle und auch körperlich sehr unwohl und schlapp. Ich habe also tatsächlich das Gefühl meinem Körper fehlt etwas wichtiges. Etwas Lebensnotwendiges. Und ich habe für mich fest gestellt das dagegen nichts hilft. Nichts als durchstehen. Ich möchte meinen Körper und meine Psyche auch nicht durch etwas anderes "ablenken". Er muss lernen, dass es eben jetzt keinen Zucker gibt und er soll sich daran gewöhnen.
Und am Abnehmen ist nichts schlimmer als dieses Gefühl - wenn man einfach durchhalten muss obwohl alles in dir danach schreit JETZT ein Eis (oder oder oder) essen zu müssen!
Oft kommt so ein großes Tief am Abend. Wenn es möglich ist, kann man dann natürlich einfach schlafen gehen aber meistens genieße ich es wenn die Kinder schlafen und ich mal Zeit nur für mich habe.

Schon an Tag 3 verschwand das depressive Gefühl und dieses Verlangen. Und danach hatte ich auch erst 1 Mal wirklichen Heißhunger - den ich ohne Sünden überstanden habe. Nun ist schon mehr als 1 Woche vergangen und es geht mir wirklich gut. Ich weiß aber auch das wieder andere Zeiten kommen werden.

Ich habe nicht vor jetzt ewig komplett auf alles süße zu verzichten. Ich brauche das nur um rein zu kommen. Um mich zu entwöhnen. Ich möchte aber auch nicht von vorne herein einen Cheatday einlegen. Es wird voraussichtlich keinen festen Cheatday geben. Allerdings habe ich mir vorgenommen an Karlas Geburtstag - am 29.1. - auf nichts zu verzichten. Wenn ich also mal wieder von süßem Träume dann denke ich einfach an diesen Tag und freue mich auf Kuchen und leckeres Essen.

Die erste Woche lief äußerst erfolgreich für mich. Ich habe mich gesund und nicht übermäßig ernährt und es hat mir immer geschmeckt. Ich war auch immer satt, aber das war noch nie mein Problem.
Außerdem war ich im Fitness Studio und habe zu Hause ein bisschen Sport gemacht.

                                                                                                                                                                                                                                                In der ersten Woche habe ich also 3,2 kg abgenommen. Ich freue mich sehr darüber und es ist in jedem Fall ein toller Erfolg. Ich weiß aber auch, dass es bei meinem hohen Ausgangsgewicht am Anfang normal ist, dass so viele Kilos purzeln. Gerade wenn ich daran denke wie ich vor dem Start gegessen habe und wie ich es jetzt tue. Ich darf mich nicht auf dem Erfolg ausruhen oder denken wie leicht es doch ist und das ich ja doch ein bisschen mehr bzw. schlechter essen könnte. 
Aber ich bin noch immer motiviert und aktiv in der 2. Woche und freue mich wieder auf den Wiegetag am Freitag.