Montag, 4. Januar 2016

Tausche dick gegen sportlich - Die Gewichtsgeschichte von Mell

Hallo Ihr,

das da bin ich.


Geboren bin ich vor 23 Jahren im Osten des Ostens. Nun wohne ich mit Mann und Kind in Dresden und studiere Wirtschaftspsychologie. Die Geschichte um die es hier heute gehen soll, begann in der wohl schwierigsten Phase meines Lebens, der Pubertät. Nicht nur, dass all meine Ver- und Bekanntschaft unter mir und meinen Launen litten (sorry). Auch ich fühlte mich unwohl und kompensierte dieses Gefühl durch Essen. Ich nahm langsam, aber stetig zu und startete mit Übergewicht in meine so sehnlich gewünschte Freiheit, die eigene Wohnung. 

Endlich raus...

Ich holte mein Abi über den 2. Bildungsweg nach und hatte wunderschöne Jahre. Mein Gewicht stieg dank Fertiggerichten, Fast Food & Co. weiter, aber dies störte mich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich redete es mir wohl einfach schön. Es folgte ein Versuch mit einem privaten Trainer, aber der sorgte nur dafür, dass der Geldbeutel schlanker wurde. 

Die Liebe meines Lebens...

Meinen Mann lernte ich dann mit ca. 80 kg kennen. Und mit ihm an meiner Seite stieg mein Gewicht noch einmal um 18 Kilo. Ich würde es so gern auf die Schmetterlinge in meinem Bauch schieben, aber die allein werden es wohl nicht gewesen sein. Wir genossen das Leben einfach, gingen gern essen, kochten selten und wenn musste es schnell gehen. 

Dann standen wir vor der Entscheidung unseres Lebens. 

Wollen wir ein Kind bekommen?

Wir folgten unserem Herzen, doch es wollte einfach nicht klappen. Nach einigen Monaten packte ich meine Smiley-Ovus, LH-Stäbchen und die Schwangerschaftstests zur Seite und nahm mir vor, mich einfach um mich zu kümmern. Ich hatte einen BMI über 30 und war überhaupt nicht fit. Alles was über 10 Treppenstufen hinausging, brachte mich zum Schnaufen und Verzweifeln. So wollte ich nicht schwanger werden. 

Der 1. Schritt...

Ich fing an mit der "Logi"-Methode Gewicht zu verlieren. Das Prinzip find ich gut und ich könnte mir vorstellen dies noch einmal zu machen. Ich hatte kaum Hunger und geschmeckt hat es auch. 

Nach 2 Monaten und 10 Kilo weniger wurde ich schwanger. 

Unser Wunschkind...

Die alten Gewohnheiten kamen leider zurück und ich dachte irgendwie, dass ich das "Schwangeren-Leben" genießen sollte. Ein Nutella-Glas nach dem anderen wurde ausgelöffelt. Danach hatte ich die Quittung mit 115 Kilo am Ende der Schwangerschaft.


Nach der Geburt und dem Wochenbett brachte ich immer noch knapp 104 Kilo auf die Waage. Ein 3-stelliges Gewicht - genau das was ich nie wollte. 


Zurück zum 1. Schritt...

Ich fing an mit Weight Watchers, was Erfolge brachte, mir dann aber zu teuer wurde. Es folgte die App FDDB  (oder FooDDB), ein Ernährungstagebuch mit fast allen erdenklichen Produkten. Und damit funktionierte es auch. 

Ich nehme immer mal wieder in Phasen ab, je nach Motivation. Zwischendurch schwank mein Gewicht zwar, aber geht nicht steil bergauf. Ich denke, dass das eine ganz gute Vorbereitung zum Halten des Gewichtes ist. Inzwischen wiege ich ca. 79,0 Kilo. Das macht in 2,5 Jahren 25 Kilo weniger. Ich weiß, dass ist nicht besonders schnell. Aber darauf kommt es doch gar nicht an. Es ist egal ob du 3 Monate oder 3 Jahre brauchst. Hauptsache du änderst etwas und zwar in der Geschwindigkeit die in dein Leben passt. 



Seit einem halben Jahr ist nun schon wieder so eine 0-Motivations-Phase, aber dank den wunderbaren Mädels, die ich kennenlernen durfte und mit denen dieses Projekt hier wahr wird, stehe ich in den Startlöchern. Bereit für ein sportlich-schlankes Leben ohne Einschränkungen.

Warum möchte ich abnehmen?


Ich will dieses eine Leben was mir zur Verfügung steht so gestalten wie ich es möchte und dabei auf nur wenige Begebenheiten Rücksicht nehmen. Mein Gewicht zählt nicht dazu. 
Wenn ich 15 km wandern gehen will, möchte ich es einfach machen können. Wenn ich mit dem Fahrrad die australische Küste entlang fahren will, lässt es vielleicht mein Kind nicht zu, aber mein Gewicht soll mich nicht daran hindern. Und wenn ich mit engen Klamotten rumlaufe, soll man eventuell schauen weil es gut aussieht und nicht wie "reingequetscht". 

Wie möchte ich abnehmen?


Das kann ich noch nicht beantworten. Ich bin einfach noch planlos. Meine Gedanken kreisen um Weight Watchers, da ich die Rezepte immer ganz lecker fand und ich mit den Ergebnissen auch zufrieden war. Auf jeden Fall steht Sport auf meinem Programm. Nicht weil ich es sonderlich mag -nein es wird eine echte Herausforderung-, sondern weil ich die Natur liebe und diese auch mit natürlichen Mitteln (sprich zu Fuß) erleben möchte. 

Mein Ziel:

Ein grobes und sicher auch realistisches Ziel, wäre es dieses Jahr Normalgewicht (laut BMI) zu erreichen. Das sind noch um die 9 Kilo und das Jahr ist noch lang ;-)
Aber wie oben schon erwähnt, soll mein Hauptaugenmerk auf dem Sport liegen. Ich möchte spürbar fiter in das Jahr 2017 starten. 


Das war ein Teil meiner Lebensgeschichte. 

Ich hoffe es hat Euch gefallen und wir lesen uns bald wieder... 

Habt´s fein <3







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