Freitag, 22. Januar 2016

Wie ich mit den äußeren Einflüssen umgehe - Selbstliebe

Ihr Lieben,
ich könnte heute darüber klagen, dass ich am 22.1. erst bei Tag 7 von Shred angekommen bin weil ein gezerrter Muskel -Baby falsch aus dem Auto geholt- und die Grippewelle mich ausgeknockt haben. Oder ich könnte über ein großes Geburtstagsfest schimpfen auf dem es nur ungesundes Essen gab. Zwei Beispiele, die einen leicht vom geplanten Vorhaben abbringen könnten.
Stattdessen möchte ich euch erzählen, wie ich mit diesen äußeren Einflüssen umgehe. Diese Umstände bereiten mir keine schlechte Laune und keine grummeligen Gedanken. Nicht mehr! Denn ich bin auf meinem Weg und mein Leben passiert genau HIER und JETZT. Also nehme ich die Dinge wie sie kommen, mache das Beste daraus und bleibe positiv und fokussiert. Ihr erinnert euch?
Statt das wunderschöne Geburtstagsfest nicht zu genießen, weil ich mich darüber ärgere, dass es meinen Plan, gesund zu essen, durchkreuzt, freue ich mich an der guten Gesellschaft der anderen Leute und denke nicht darüber nach, dass ich jetzt etwas ungesundes Esse. Ich genieße es sogar ohne Reue. Was würde es mit mir machen das nicht zu tun? Ich kann an manchen Umständen einfach nichts ändern. In diesem Fall hätte ich hungern oder den Geburtstag verlassen können.  Aber ich habe mein Ziel nicht aus den Augen verloren, nur weil ich an einem Tag das Beste aus den jeweiligen gegebenen Umständen mache. Das gleiche lässt sich übertragen auf einen leeren Kühlschrank an einem Sonntag, auf eine Einladung zum Kaffee, und so weiter. Versteht ihr?
Ich lebe mein Leben genau jetzt und nicht mit den Gedanken "Wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann gehe ich mit meiner Freundin einen Kaffee trinken." Dieser Gedanke dient vielleicht einigen als Motivation. Mir bringt er aber schlechte Energie und zieht mich runter.
Ich vermisse es wirklich, Sport zu machen. Aber statt mich jeden Tag darüber zu ärgern, dass mein Muskel immernoch keiner großen Belastung standhält, nutze ich diese Zeit für mich. Ich höre auf mein Inneres, tue Dinge die ich hinten angestellt habe - wie Fotos einkleben, in einem Buch lesen, etwas gesundes kochen - und genieße es. Was bringt es mir, mich darüber zu ärgern, dass ich heute wieder keinen Sport gemacht habe? Nichts außer schlechte Stimmung, denn ich kann eh nichts daran ändern. Also sauge ich die positiven Dinge, die ich getan habe in mir auf und freue mich schon jetzt darauf in ein paar Tagen wieder Sport zu machen.
Ein wichtiger Punkt bei meiner Einstellung ist die Selbstliebe. Ich bin äußerst großzügig mit mir selbst und weiß, ich könnte strenger sein; aber das ginge auf Kosten meiner Lebensfreude und das ist es mir nicht Wert. Ich habe ein Ziel und das fokussiere ich. Es ist immer in meinem Bewusstsein - freudig und nicht bedrohlich. Ich habe so bereits einen guten Teil des Weges geschafft und glaube daran, dass ich auch noch den Rest schaffe. Aber ich mache davon nicht mein Lebensglück abhängig. Ich mag mich auch so, wie ich jetzt bin. Denn mein Äußeres ist ein Teil von mir, zugegebener Maßen ein Teil der mir wichtig ist, aber er macht MICH nicht aus. Es ist der Teil, den andere zuerst an mir sehen. Aber das was mich eigentlich ausmacht, ist meine Persönlichkeit und deshalb lasse ich nicht zu, dass äußere Einflüsse bezüglich meines Aussehens auf mein Inneres negativen Einfluss haben können.
   
Ich freue mich darüber, dass ich im Januar meinem Wunschgewicht trotzdem ein Kilogramm näher gekommen bin. Hier seht ihr mich mit Höchstgewicht in der Schwangerschaft.
Und irgendwann werde ich euch "nachher" Fotos zeigen können.
In meinem nächsten Post teile ich ein Quinoa Rezept mit euch. Ein richtiges Powerfood dieses Quinoa!

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