Freitag, 5. Februar 2016

Irgendwo zwischen alten Gewohnheiten, Erkältung und Motivation

Nun ist es schon 1 Monat her , dass wir unser gemeinsames Projekt gestartet haben. Ich bin so Motiviert wie noch nie in eine Abnahmephase gegangen wie diesmal. Ein gemeinsames Ziel Stärkt einen Selbst ungemein und Geheimnisse hab ich vor den Mädels auch nicht. Allerdings bauten sich auch in dieser kurzen Zeit Hürden auf, die mich in früheren Diäten sicher zum aufgeben gedrängt hätten. Wenn ich so auf den Monat zurückblicke freue ich mich so einen tollen Erfolg zu haben.
Ich habe viele Schweinehunde hier zu Hause bewältigen müssen und auch Erkältungsbedingt (wo ich ganze 2 Wochen zurückstecken musste) lief es nicht so ganz nach 'Plan'. Ich erzähle euch Heute mal von meinen persönlichen Höhen und Tiefen dieses Monats. 




schlechte Gewohnheiten

Gerade zum Beginn meiner Ernährungsumstellung habe ich gemerkt wie sich mein Körper an dieses unregelmäßige Essen und auch an die Naschereien zwischendurch gewöhnt hat. Er hat mir in meinem Kopf immer wieder vorgegaukelt, dass jetzt Zeit für nen Schmackofatz ist. Vor allem auch an den Abenden, als mein Sohn nach Ewigkeiten erst ins Bett ging, war das meist immer irgendwie ein Moment der Belohnung für mich selbst. Abends hatte ich glaube immer die meisten Kalorien des Tages gegessen, was nicht nur an mir lag sondern auch an Punkt 2 meiner "Schweinehund-Liste"!

der gemeine Partner

Es ist nicht schwer für mich meine Ernährung komplett umzustellen, wenn's da nicht den Herzmann gäbe. Es ist nicht so, dass er mich nicht unterstützt. Im Gegenteil er ist immer sehr Motivierend und steht seit Jahren schon voll hinter mir. Nur er hat ein Gewicht, was für seine Größe Stark unterm BMI liegt und an ihm bleibt kein Bon Bon 'kleben' nein ja nicht mal 2 Pizzen am Abend machen ihn auch nur ein Gramm schwerer. Da bekomme ich meist schon beim zuschauen einen Kilo mehr auf die Hüften. Beim zuschauen blieb es ja dann auch nicht, da wurde da mal was geklaut und da. Und Hups! Nun war der Kilo bei mir drauf. das ist so ein schleichender Prozess aus den man sich erstmal befreien muss. Alte Gewohnheiten habe ich mir zum Anfang ganz stark durch den Kopf gehen lassen und habe dagegen angekämpft.

der Abwasch

Ihr habt richtig gelesen, der Abwasch gehört zu meinem allergrößten Schweinehund. Ich mag das überhaupt nicht und wir gehören leider nicht zu den glücklichen Besitzern einer Spülmaschine. Ich koche für mein Leben gerne nur bin ich kein besonders ordentlicher und ziemlich chaotischer Mensch. Ich schaffe es in Minuten die Küche zu verwüsten. -Aber das Essen ist dann lecker. ;) Worauf ich hinaus will ist, dass ich wirklich nie Lust habe zu kochen, wenn ich vorher noch das Schlachtfeld vom Vortag habe. Da gibt es dann meistens eher so ganz schnelle Sachen, die aber auch nicht zwingend Gesund sind. Also habe ich mir Frischhaltebeutel gekauft und ganz viel was übrig blieb Eingefroren. Und ich muss sagen, dass auch dieser Schritt richtig war vor allem mit Kind ist es auch nicht immer einfach die besten Menüs zu kochen. Weils einfach immer irgendwie schnell gehen muss.


die Bewegung

Es ist kein Problem für mich mehr in Bewegung zu sein , da ich eigentlich gern Sport mache und an der Frischen Luft bin und wenn ich einmal drin bin, dann macht es mir sehr viel Spaß. Ich bewegte mich viel und brachte den kleinen immer zu Fuß in den Kindergarten. 2 km hin und zurück meistens sogar die 3 km Strecke.Ich machte Jeden Abend Shred, was ich gar nicht so schlimm fand. Das was zu bezwingen galt war dieses 'jetzt hab ich Zeit für mich -Gefühl' früher hätte ich mich nämlich aufs Sofa geschwungen und vielleicht eine Serie weiter geschaut. Es lief so super bis ich plötzlich Probleme mit meinem Fuß bekam, sodass ich es mit dem Sport etwas ruhiger angehen lassen musste. Da fehlte mir irgendwie die Bewegung und auch die Lust irgendwie auf alles, wo der Schweinehund dann mal wieder vollen Einsatz gezeigt hat. Und dann wurden wir alle 3 nacheinander krank.

die Erkältung

Wir wurden wie gesagt  alle krank und haben uns nicht wohl gefühlt. Fieber, Schnupfen, Fertigessen hieß es am Anfang. Fast hätte ich alles aus den Augen verloren und wäre ehrlicherweise sogar wieder in mein altes Muster gerutscht. Bis mein Schnupfen so schlimm war, dass ich eine Woche lang nichts schmecken konnte. Dazu muss ich wirklich sagen, dass mich dieses Erlebnis sehr gestärkt hat. Ich habe diesen, ich nenn es jetzt mal, Schokoladenhunger am Abend auf dem Sofa gespürt. Habe natürlich von der vorhandenen Packung ein Stück genascht und war, weil ich nichts geschmeckt hab, immer noch unzufrieden. Seit dem habe ich bewusst Abend einfach eine Möhre oder andere Rohkost gegessen und ich könnte glücklicher nicht sein. Denn diese Woche habe ich -1,8 kg auf der Waage verbuchen können und weiß, dass es der richtige Weg ist.



Egal welcher Schweinehund euer ist, werft ihn vom Sofa und streichelt ihn nicht zu lange. Es spricht nichts gegen ein Stück Schokolade oder ein Stück Kuchen. Solange man sich selbst Treu bleibt ist der Weg den man einschlägt genau der Richtige. Vom 01.01 bis heute kann ich ganze -5,1 Kg verbuchen und ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Verratet uns doch mal, hier auf dem Blog oder bei Instagram, was eure persönlichen  'Abnehm- Schweinehunde' sind.

Ich freue mich auf einen weiteren Monat mit euch!



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